Kreisgruppe Niederrhein

9. August 2010

Bundespolizei passt Dienstpostenplan an

Vor dem Hintergrund der geplanten Streichung von 1000 PVB Dienstposten und 250 Dienstposten im Tarifbereich hat die GdP KG BPOL-Niederrhein den Kanzleramtsminister und MdB Herrn Ronald Pofalla angeschrieben und ihn gebeten sich für den Erhalt der Dienstposten in Kleve einzusetzen.

Dieter Brouwers, KG BPOL Niederrhein

Die Bundespolizei wird ihren Dienstpostenplan an die vorhandenen Planstellen anpassen und damit für Planstellenklarheit sorgen. Diese Anpassung soll noch vor dem vierten Schritt der personellen Umsetzung der Neuorganisation der Bundespolizei erfolgen. Das hat der Abteilungsleiter Bundespolizei, Franz - Josef Hammerl am Donnerstag, den 5. August 2010 in einem Gespräch mit den, in der Bundespolizei vertretenen Gewerkschaften mitgeteilt. Die Bundespolizei hat derzeit ca. 1.000 Dienstposten für Polizeibeamte und 250 Dienstposten für Verwaltungsbeamte eingerichtet, für die der Bundeshaushalt keine Planstelle und damit kein Geld zur Verfügung stellt. Durch bereits erfolgte Haushaltsbeschlüsse der Regierungskoalition im Deutschen Bundestag ist biszum Jahr  2014 die Streichung weiterer 500 Polizeivollzugsplanstellen und ca. 100 Verwaltungsbeamtenstellen festgelegt worden. Der Bundesminister des Innern, Dr. Thomas de Maizière hatte bereits in einem vorausgegangenen Gewerkschaftsgespräch am 18. Juni 2010 erklärt, dass er für Planstellenklarheit bei der Bundespolizei sorgen werde. Obwohl es sich bei solchen Organisationsentscheidungen um nicht mitbestimmungspflichtige Entscheidungen der Bundesregierung handelt, hat der Minister zugesagt, dabei sowohl die Personalvertretung als auch die Gewerkschaften einzubinden. ” Wir halten die, politisch entschiedene Streichung von Planstellen bei der Bundespolizei für falsch. Sie wird negative Folgen für die Sicherheit in unserem Land haben. Für richtig halten wir, dass keine Dienstposten ausgebracht werden,für die weder Geld noch Menschen vorhanden sind. Die Dienstpostenanpassung ist notwendig, weil nicht weiter der Eindruck erweckt werden darf, man verfüge über Polizei, die man in Realität gar nicht hat. Gleichwohl werden wir uns an dieser Anpassung nur beteiligen, wenn auch die, von Bundesinnenminister de Maizière in Aussicht gestellten, positiven Entwicklungsmöglichkeiten für die Kolleginnen und Kollegen der Bundespolizei im gleichen Zeitraum konkret ausgestaltet werden. Das heisst für uns, wir werden uns an dem Prozess nur beteiligen, wenn gleichzeitig die Problematik des “POM - Bauches”, der ausstehenden Dienstpostenbewertungen, der Problematik im Verwaltungsbereich, die Ballungsraumproblematik, die Fortführung des Attraktivitätsprogrammes über 2013 hinaus, die Arbeitszeitproblematik und die anderen, offenen Themen angepackt und gelöst werden. Die Bundespolizei steht ein Jahr vor ihrem 60 - jährigem Bestehen vor einer klaren Entscheidung. Entweder es gelingt, die Kolleginnen und und Kollegen wieder auf einen Weg nach vorne mitzunehmen, neues Vertrauen zu schaffen und gemeinsam eine positive Entwicklung für die Zukunft zu beschreiben oder die Bundespolizeiläuft Gefahr, im Jahr ihres 60 - jährigen Bestehens auch ihre tiefste, innere Vertrauenskrise zu erleben. Die Weichen dafür werden schon in den nächsten Wochen gestellt.Die zähe Zeit der Erkenntnis dieser Situation ist vorbei. Jetzt geht es um Entscheidungen und um Verantwortung. Die Verantwortung für die beiden, möglichen Wege trägt der Bundesminister des Innern”, so Josef Scheuring, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei, Bezirk Bundespolizei.

15. Juli 2010

Ergebnisse Internationales Behördenfußballturnier

Am 13.07.2010 fand unser diesjähriges Behördenfussballtunier statt.

Ergebnisse

Bild des Tuniersiegers

7. Juli 2010

Gemeinsame Initiative der Gewerkschaften und Verbände in den Sicherheitsbehörden des Bundes warnt vor den Folgen der Sparbeschlüsse der Bundesregierung

Mit einem gemeinsamen “Brandbrief” an alle Abgeordneten des Deutschen Bundestages haben die Gewerkschaften und Verbände in den Sicherheitsbehörden des Bundes vor den verheerenden Folgen der Sparbeschlüsse der Bundesregierung für die innere und äußere Sicherheit gewarnt.

Wir veröffentlichen den Brief auch an dieser Stelle:

Brief der Gewerkschaften und Verbände in den Sicherheitsbehörden des Bundes an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages

1. Juli 2010

Internationales Behördenfußballtunier der BPOLI Kleve

 Guckst Du hier —–>  fussballtunier.pdf

24. Juni 2010

GdP: Kassenanschlag 2010 soll Juli umgesetzt werden

Der Kassenanschlag 2010 mit den damit verbundenen Beförderungen soll im Juli 2010 an die Bundespolizeidirektionen, die Bundespolizeiakademie und das Bundespolizeipräsidium freigegeben werden. Das hat das Bundespolizeipräsidium Potsdam mitgeteilt. Damit können die aus Planstellenhebungen möglichen Beförderungen durchgeführt werden. Wir gehen davon aus, dass die Beförderungsrangfolgelisten inzwischen erstellt sind, so dass eine zügige Ausschöpfung des Haushaltes 2010 möglich ist.

19. Juni 2010

Ministergespräch: Positive Signale für die Bundespolizei

- Klare Wahrnehmung der Situation in der Bundespolizei und positive Signale für die Weiterentwicklung der Bundespolizei. -  Das waren die Kernbotschaften des Bundesministers des Innern, Dr. Thomas de Maizière, bei einem Gespräch mit den Gewerkschaftsvorsitzenden Josef Scheuring (GdP), Rüdiger Reedwisch (bgv) und Hans-Joachim Zastrow (DPolG) am 18. Juni 2010 in Berlin.

Der Minister sagte in diesem Gespräch zu, sowohl die ausstehende Regelung des § 12 (2) EUrlV ( zwei Tage mehr Zusatzurlaub auch für Beamte mit Dienstplänen mit unregelmäßigen Abläufen) als auch die Veränderung des § 147 (2) BBG und damit die Verbesserung bei der Verbeamtung auf Lebenszeit für Probebeamte alten Rechts noch in diesem Jahr umzusetzen.

Dr. de Maizière schlug weiter vor, mit fest vereinbarten Maßnahmen die Rahmenbedingungen der Beschäftigten der Bundespolizei zu verbessern. (weiterlesen…)

15. Juni 2010

Befragung der TU-Chemnitz zur beruflichen Zufriedenheit in der Bundespolizei startet heute!

Bundespolizisten reden Klartext

Nach vielen Berichten der letzten Wochen über die gestiegene Zahl verletzter und ausgebrannter Bundespolizisten sollen nun die Betroffenen erstmals selbst und unmittelbar das Wort erhalten. Vom 15. Juni bis zum 15. September 2010 haben Angehörige der Bundespolizei die Möglichkeit, “Klartext” zu reden und sich im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie der Technischen Universität Chemnitz zu ihrer Berufszufriedenheit und ihrem Arbeitsalltag zu äußern.  Die Gewerkschaft der Polizei (GdP), Bezirk Bundespolizei, hat dazu eine Mitgliederbefragung in Auftrag gegeben. (weiterlesen…)

12. Juni 2010

MP Wulf vor dem Hintergrund einer 7,3% Diätenerhöhung; „Die Abgeordneten sind wichtiger denn je, vor allem in der Vermittlung schwieriger Entscheidungen. Vor dem Hintergrund der Arbeitsbelastung sollte der Beruf nicht immer unattraktiver werden“.

MP Wulff findet überzeugende Begründung

Hannover, 10.06.2010: Die in den Medien und der Öffentlichkeit heftig umstrittene und kritisierte Diätenerhöhung und den gleichzeitig beschlossenen Diätenautomatismus haben die Politiker von CDU, FDP und auch SPD mit vielen Argumenten begründet und verteidigt. Die bemerkenswerteste Begründung kam unserer Meinung nach von unserem Ministerpräsidenten. Die Neue Osnabrücker Zeitung (Neue OZ) hatte vor dem Hintergrund das fast zeitgleich von der Bundesregierung beschlossenes Sparpakets die Abgeordneten der Osnabrücker Region gefragt, ob eine Steigerung der Diäten um 7,3 Prozent sein musste. (weiterlesen…)

Speicherung der Beihilfeformulare einfach gemacht

Liebe Kolleginnen und Kollegen, in der Senioreninfo 1/2010 wurde auf ein Programm hingewiesen, das die Speicherung des ausgefüllten Beihilfeformulars ermöglicht. Wir haben jetzt einen Link zur Entwicklerfirma “Lucom” bereistellen können, der es den KollegInnen ermöglicht die dazu notwendige Software (FFWFiller) downzuloaden. Diesen Link und die Beihilfeformulare (FFWP Format) findet ihr im Mitgliderinternen Bereich (Infothek)

unter: http://www.mitglieder.gdp-bundespolizei.de/?page_id=46 , Zugang bekommt ihr mit Euren Mitgliedsdaten.

Wie alles kam, das Bundessonderzahlungsgesetz und der Umgang von Frau Merkel mit Gesetzen

Wir haben nachfolgend aufgeführt, wie die Kürzung der  Sonderzahlung (Weihnachtsgeld) zustande kam und stellen die Frage,wie sich eine Kanzlerin über Gesetze stellen bzw. hinwegsetzen kann.

Das Bundessonderzahlungsgesetz (BSZG)

Das Haushaltsbegleitgesetz 2004 mit dem darin enthaltenen Bundessonderzahlungsgesetz wurde am 19.12.2003 auch vom Bundesrat gebilligt. Mit dem Haushaltsbegleitgesetz 2006 hat die Bundesregierung unter anderem eine befristete Halbierung des bereits im Jahr 2004 gekürzten „Weihnachtsgeldes“ für Bundesbeamte auf der Grundlage des Koalitionsvertrages festgelegt. (weiterlesen…)

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